Doping-Geschichte

1972 - 1984: Anabolika-Konsum bis in den Tod

Die finnische Lauflegende Lasse Virén © imago/Colorsport

Die finnische Lauflegende Lasse Virén.

Lasse Virén setzte die finnische Tradition großer Langstreckenläufer mit zwei Doppel-Olympiasiegen über 5.000 und 10.000 m in München 1972 und Montreal 1976 fort. Der Finne gilt als Pionier des Eigenblutdopings, das damals noch nicht sanktioniert war. Er begann wohl damit, sich die künstliche Vermehrung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) durch Bluttransfusionen nach Höhentraining zunutze zu machen. Virén, der selbst stets abgestritten hat, solche Praktiken angewendet zu haben, schwor öffentlich auf die Vorzüge von Training im Wald. Die Ruhe der Natur befördere mentale Stärke, sagte Virén.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 17.08.15 08:00 Uhr