Doping-Geschichte

1972 - 1984: Anabolika-Konsum bis in den Tod

Der finnische 5.000-Meter-Läufer Marti Vainio. © ullstein bild - KPA

Der finnische 5.000-Meter-Läufer Martti Vainio.

Langstreckler Martti Vainio war bei den Spielen 1984 in Los Angeles einer aus einem Dutzend überführter Dopingsünder. Der Finne musste seine Silbermedaille über 10.000 m zurückgeben, nachdem er auf das anabole Steroid Methenolon getestet worden war. Vainio, der in seiner Ende 2004 erschienenen Biographie Testosteron-Doping bereits bei seinem Bronzemedaillen-Gewinn über 5.000 m bei der WM 1983 in Helsinki eingeräumt hatte, hatte Blutdoping betrieben - mit Eigenblut, das ihm offenbar mitten in einem Anabolika-Trainingszyklus entnommen worden war.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 17.08.15 08:00 Uhr