Doping-Geschichte

2012: Weißrussischer Dopingsumpf und entzaubertes Kenia

Wegen Dopings ausgeschlossen: Mariem Alaoui Selsouli © SID-IMAGES/AFP/OLIVIER MORIN

Prominenter Doping-Fall aus Marokko: Mariem Alaoui Selsouli.

Vor den Spielen 2012 in London wurde in Mariem Alaoui Selsouli eine Goldkandidatin aus Marokko erwischt. Die damals Weltjahresbeste über 1.500 m wurde bei einer Kontrolle im Juli positiv auf das Diuretikum Furosemid getestet, das zur Verschleierung von anderen Dopingsubstanzen dienen kann. Die Marokkanerin wurde für acht Jahre bis zum 24. Juli 2020 gesperrt. Ob sie mit dann 36 Jahren ein Comeback startet, ist zu bezweifeln, aber für sie immerhin möglich. Als Wiederholungstäterin hätte Selsouli auch eine lebenslange Sperre kassieren können. Die Hallen-WM-Zweite von 2012 war bereits von 2009 bis 2011 wegen EPO-Dopings gesperrt gewesen.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 17.08.15 08:00 Uhr