Doping-Geschichte

2014: Wie Russland seine Sieger macht

Sprinterin Marija Rjemjen aus der Ukraine © imago / Chai v. d. Laage

Gedopte 200-m-Europameisterin Marija Rjemjen aus der Ukraine.

2014 ging den Fahndern auch eine Top-Sprinterin aus der Ukraine ins Netz. Bei Marija Rjemjen, 2012 in Helsinki Europameisterin über 200 m, wurde die verbotene Substanz Methandienone gefunden. Der Weltverband sperrte die Vize-Hallen-Europameisterin von 2013 über 60 m und olympische Bronzemedaillengewinnerin mit der ukrainischen 4x100-m-Staffel von London für zwei Jahre. Erst ab dem 2. März 2016 darf Rjemjen wieder auf die Laufbahn.

Hallen-Europameisterin Lupu erwischt

Rjemjens Landsfrau Natalija Lupu kam mit neun Monaten Sperre davon. Nach ihrem fünften Platz über 800 m bei den Hallen-Weltmeisterschaften 2014 in Sopot wurde bei der damals 26-Jährigen das Stimulanz Methylhexanamin gefunden. Die Hallen-Europameisterin von 2013 und Hallen-Vize-Weltmeisterin von 2012 darf seit dem 21. Januar 2015 wieder antreten.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 24.08.15 19:19 Uhr