Genzebe Dibaba (l.) aus Äthiopien gewinnt das Finale über 1.500 Meter. © dpa - Bildfunk Foto: Srdjan Suki

1.500 m

Genzebe Dibaba lässt der Konkurrenz keine Chance

Die Äthiopierin Genzebe Dibaba hat sich nach dem Weltrekord jetzt auch den Weltmeistertitel über 1.500 m gesichert. Im Finale in Peking ging Titelverteidigerin Abeba Aregawi aus Schweden leer aus. Silber und Bronze gingen an zwei Läuferinnen aus Kenia und den Niederlanden.

Genzebe Dibaba ist im WM-Finale über 1.500 m ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht worden: Die 24-Jährige bestimmte gut einen Monat nach ihrem Weltrekordlauf in Monaco (3:50,07) das WM-Medaillen-Rennen nach Belieben. Schon bei der 800-m-Marke lag sie vorne, gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr ab und siegte schließlich in 4:08,09 Minuten. Bis zur letzten Kurve konnte die Konkurrenz noch einigermaßen mithalten. Doch beim Schlussspurt mussten Faith Chepngetich Kipyegon aus Kenia (4:08,96) und die Europameisterin Sifan Hassan aus den Niederlanden (4:09,34) abreißen lassen - für die beiden blieben am Ende Silber und Bronze. Die Weltmeisterin von Moskau 2013, Abeba Aregawi aus Schweden, kam in Peking in 4:12,16 Minuten als Sechste ins Ziel. Schon im Halbfinale war Dibaba fast zehn Sekunden schneller gewesen als die ebenfalls in Äthiopien geborene Aregawi.

Legt Dibaba noch eine Medaille nach?

In Peking will Dibaba auch über 5.000 m noch den Titel holen. Ihre große Schwester Tirunesh Dibaba, die über diese Strecke den Weltrekord hält, ist wegen einer Babypause in Peking nicht am Start. Der Türkin Asli Cakir Alptekin war kurz vor der WM der Olympiasieg von 2012 über 1.500 m wegen Dopings aberkannt worden, die 30-Jährige erhielt acht Jahre Sperre.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 25.08.15 14:55 Uhr