Die USA jubeln über Gold. © dpa Foto: Srdjan Suki

4x400 m

Merritt führt US-Boys zu Gold - Jamaikas Frauen standhaft

Die USA haben einmal mehr ihre Ausnahmestellung über die 4x400 Meter bewiesen. LaShawn Merritt und Co. holten in Peking Gold in 2:57,82 Minuten, vor Trinidad und Tobago. Bronze sicherte sich Großbritannien. Bei den Frauen gewannen die Jamaikanerinnen in einem packenden Finale in 3:19,13 Minuten den Titel vor den USA und Großbritannien.

Am Ende musste es LaShawn Merritt für die USA richten. Der Vize-Weltmeister von Peking im Einzel ging an Position zwei auf die letzte Runde über 4x400 Meter im "Vogelnest". Auch das schnelle Angehen von Jamaikas Schlussläufer Javon Francis machte Merritt nicht nervös. Auf der Zielgeraden ließ der Doppel-Weltmeister von Moskau nichts anbrennen, führte die US-Boys letztlich in 2:57,82 Minuten zu Gold. Für den 29-Jährigen war es der siebte WM-Titel. Trinidad und Tobago gewann in 2:58,20 Minuten Silber, Großbritannien (2:58,51) durfte sich nach Auswertung des Zielfotos über Bronze freuen. Den zeitgleichen Jamaikanern um den mutigen Francis blieb nur der undankbare vierte Platz.

Eine Felix ist für die USA nicht genug

Bei den Frauen war eine Allyson Felix für die USA (3:19,44) nicht genug. Die 400-Meter-Weltmeisterin legte an Position drei ein grandiosen Rennen hin, holte gegen die Jamaikanerin Stephenie Ann McPherson rund 20 Meter auf und schickte ihr Team als Erste auf die letzte Runde. Doch Francena McCorory fehlte am Ende die Kraft, um den Angriff der Jamaikanerin Novlene Williams-Mills abzuwehren. Sie ging auf den letzten Metern an der US-Amerikanerin vorbei und holte Gold für Jamaika. Das britische Quartett lief in 3:23,62 Minuten zu Bronze.

Dieses Thema im Programm:

Sportschau live, 29.08.2015, 10.50 Uhr

Stand: 30.08.15 14:55 Uhr